Für einen revolutionären Antifaschismus!

Der Faschismus ist seit seiner Entstehung eine deutliche Gefahr für Alle, die gegen ihn agieren und/oder die in seinem Wege stehen, seien es revolutionäre Arbeiter*Innen, religiöse sowie ethnische Minderheiten oder anderswertig ausgemachte Feinde.
Drei seiner bisherigen Höhepunkte waren in Deutschland, von 1933 bis 1945, unter der Führung der NSDAP, in Italien 1921 bis 1943, unter Führung der PNF (Nationale Faschistische Partei) und in Spanien von 1936 bis in das Jahr 1977, wo er als „Franquismus“ bezeichnet wurde. Alle dieser Beispiele waren gekennzeichnet von extremen Terror gegenüber der revolutionären Arbeiter*Innenbewegung, Imperialismus, Völkermord sowie der Zuspitzung reaktionärer Ideologie wie der des Rassismus.
Jedoch ist auch in unserer heutigen Zeit der Faschismus keinesfalls ausgestorben. Weltweit gibt es nach wie vor faschistische Bewegungen, die bei jeder Gelegenheit ihren Machtbereich ausweiten wollen, seien es klassische Neo-Nazis oder sogenannte „Neue Rechte“, sie alle berufen sich auf reaktionäres Gedankengut, welches sich unter dem Begriff „Faschismus“ fassen lässt. Auch religiöse Fundamentalisten weisen zahlreiche Parallelen zu faschistischen Bewegungen auf und sind zu bekämpfen. Beispiele wären sog. (christl.) Abtreibungsgegner*Innen oder islamistische Dschihadist*Innen.

Die faschistische Ideologie steht dem Sozialismus/Kommunismus entgegengesetzt gegenüber, das heißt, er ist gegen eine demokratische Herrschaft der Bevölkerung, pro-imperialistisch , bedient sich Ausgrenzungsmechanismen wie der des Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus, er stellt die Zuspitzung reaktionärer Ideen dar. Dabei macht er sich als Helfershelfer der internationalen Bourgeoisie schuldig und unterstützt diese, wie er mehrfach bewiesen hatte.

Der Faschismus an sich steht wiederum auch im Interesse der Bourgeoisie wie auch dem bürgerlich-kapitalistischen Staat an sich, gerade aus diesem Grunde wird er von selbigen ignoriert bzw. aktiv unterstützt. Die Spaltung des Proletariats und Ablenkung der Massen vom Klassenkampf sowie die Manipulation hin zu Ausgrenzungsmechanismen (Rassismus etc.), imperialistischen Ambitionen und antikommunistischem Gedankengut.
Auch wenn der Faschismus in Teilen behauptet, er sei für die breiten Massen und richte sich gegen das kapitalistische System, ist er keineswegs eine proletarische Bewegung, sondern aufgrund seines politischen Inhaltes und der Nützlichkeit für alle, dem Proletariat feindlich gesinnten Kräfte, eine kapitalistische, imperialistische und terroristische Ideologie, die in enger Kooperation mit dem bestehenden System (ein Beispiel wäre der NSU) steht.

Dem Faschismus muss eine organisierte antifaschistische Bewegung entgegengesetzt werden, diese Bewegung muss auf unterschiedlichste Art und Weise gegen Faschist*Innen agieren. Seien es Flyer, Aktionen gegen faschistische Aufmärsche oder antifaschistische Aufklärungsveranstaltungen, wichtig ist der Widerstand!
Dabei ist es von Bedeutung, Faschist*Innen und Reaktionäre allmöglicher Couleur sowie deren Strukturen gleichsam zu bekämpfen, egal ob „intellektuelle Rechte“ wie im „Institut für Staatspolitik“ in Schnellroda zu finden, Neo-Nazibanden, reaktionäre Parteien oder sogenannte „besorgte Bürger*Innen“, gegen alle von ihnen muss Widerstand geleistet werden, dabei dürfen wir nicht den bürgerlich-kapitalistischen Staat, den Imperialismus und die Bourgeoisie abseits der Faschist*Innen außer Acht lassen, solange diese Dinge bestehen, wird auch der Faschismus bestehen!
Zudem muss unsere antifaschistische Bewegung stets im Kontakt mit der Bevölkerung stehen und nicht über ihr, sondern mit ihr agieren und sie für unsere Sache gewinnen. Wir können nicht erwarten, dass die Bevölkerung auf allen Ebenen der Politik gebildet ist, dies zu tun, ist unsere Aufgabe! Da wir in einer Minderheitssituation stehen, ist es wichtig, unsere bereits erarbeiteten Fortschritte zu verteidigen, mit dem ständigen Bestreben, unsere Fehler zu korrigieren und unsere Bewegung mit Mitgliedern zu füllen!

Wir müssen den Faschist*Innen ihre Erfolge nehmen und gleichzeitig unsere Politik nach vorne bringen!

Gegen die Ideologie des Faschismus, für eine revolutionäre Bewegung!

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